26. Februar 2012

wörter verfolgen meine gedanken und gehen einfach nicht aus meinem kopf und dabei will ich einfach nur ruhe und ich will dass die scheißwörter aus meinem kopf gehen

I've never felt the low that I feel tonight

Ich kann sie irgendwie nicht ausblenden, sie sind da, festgefressen wie fette, zähe Blutegel die nie wieder gehen wollen. Ich hab Mo davon erzählt, Max war sowieso dabei. Aber... trotzdem muss ich es aufschreiben, ich hab das Gefühl, nur das hilft. Wir haben gestritten, meine Mutter und ich. An sich sowieso nichts neues, aber ich hatte mit diesem Mal erst zweimal in der Art so richtig mit ihr gestritten. Hab ihr Sachen, Dinge, Worte an den Kopf geknallt die ich jetzt zu tiefst bereue. Manchmal hab ich einfach das Gefühl, ich muss der Welt meine Probleme entgegen schreien, alles Schlechte entgegen spucken und hoffen, es geht so weg und kommt nicht mehr. Das Gefühl, mir alles aus dem Körper schneiden zu müssen. Ich will das nicht mehr tun, ich hab genug davon, bin es satt in meinem Blut zu sitzen und es bereuen zu müssen, dass ich die Schere oder das Messer gefunden hab. 
Ich höre die Worte, jede Minute trampeln sie in meinem Gedanken und zerfetzen alles andere, was ich denken möchte. 
Ich hab meiner Mutter an den Kopf geworfen, dass sie der Grund dafür ist, dass ich Nachts da sitze und mir die Oberschenkel aufritze. Genauso, nicht anders. Dabei frage ich mich eigentlich, wie ich sowas nur sagen, denken und ihr an den Kopf schreien kann. Es ist mir rausgerutscht, einfach so, irgendwie. Ohne zu denken, als wäre ich nicht ich. Vielleicht hab ich auch einfach nur gehofft, dass sie mit mir endlich mal über meine Gefühle und nicht nur über Geld redet. 
Aber ich hätte doch von vornherein wissen müssen, dass sie anderes reagiert. 
"Dann ritz dir doch die Oberschenkel oder am besten gleich die Pulsadern auf, mir doch egal, komm du mit deinen Depressionen klar, wie ich mit meinen!"
Das hat sie gesagt, nichts anderes. So als ob ich ihr egal wäre    bin ich anscheinen auch.
Max hat im Nachhinein mit ihr geredet. Ich hab es aus der Dusche belauscht. Und irgendwie.. ich sie seit dem einfach nur nett. Als hätte sie keine schlechten Gefühle, keine Wut, verpufft. Nichts. Und ich weiß auch, dass ich glücklich darüber sein sollte, aber irgendwie warte ich nur auf den nächsten großen Knall.



Ich kann mein Spiegelbild nicht mehr sehen. Ich... immer wenn ich es sehe, kann ich einfach nicht mehr essen. Es geht nicht. Als würde es den Hunger vertreiben und stattdessen Wut auf mich und meinen Körper da lassen. Ich glaub, ich bin traurig. Dass ich nichtmal annähernd so bin, wie ich gerne wäre.
und deswegen esse ich auch nicht mehr weil ohne essen auch die gedanken verschwinden mit dem ganzen fett und der hässlichkeit        Ich kann sie irgendwie nicht ausblenden, sie sind da, festgefressen wie fette, zähe Blutegel die nie wieder gehen wollen.


Is this really happening, oh god I think I just ruined my life








1 Kommentar:

  1. aber wenn du nicht isst, wie willst du denn dann die kraft dazu haben, mir graz zu zeigen? bzw. nach salzburg zu kommen? :')
    wie wärs, wenn du mich anrufst und wir nochmal über alles reden? :D

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