15. Januar 2012

I feel happy, I feel sad, I feel like running through the walls

Manchmal denke ich mir, dass die Tage zu kurz sind um alles zu erledigen, was man erledigen muss. Als würde die Zeit einem davonlaufen und man selbst auf einem Laufband festhängen und nicht von Fleck kommen, egal wie sehr man sich beeilt. Stunden werden zu Minuten, Sekunden verschwinden in immer kürzeren Abständen und kaum dreht man sich um, ist der Himmel schon wieder dunkel und lässt den Mond strahlen. Keine Ahnung, wie manche Leute es schaffen, ihr Leben so im Griff zu haben. Achten sie nicht auf die Zeit, wie sie ihnen immer schneller davonlauft und nur erahnende Spuren hinterlässt? Oder ist ihnen das egal? Vielleicht haben sie auch einfach nur ein funktionierendes Zeitgefühl; ich auf alle Fälle nicht.
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Ich hab Angst. Vor dem Leben, vor der Mathearbeit morgen, vielleicht auch einfach nur vor dem Versagen. Die Französischarbeit am Freitag war ein totaler Reinfall und ich kann mir schon denken, dass sich da keine positive Note ausgehen wird. Obwohl ich zwei volle Wochen gelernt hab und jetzt um einiges mehr verstehe. Die Mathearbeit morgen macht es mir nicht gerade einfach, durchzuatmen. Ich hab den Stoff nicht wirklich drauf, denn das einzige was ich so richtig gut konnte, wurde kurzfristig abgesagt, keine Ahnung, wieso. Also versuche ih eben, mir den ganzen Stoff heute noch so gut wie möglich reinzupauken. Am Donnerstag steht dann die Englischarbeit an, danach der KOD - Test, MTIN und schließlich Physik und Chemie. Ich hab das Gefühl, als würde die Zeit mir davonlaufen und mich ohne einen Blick zurück einfach im Nichts stehen lassen.

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